Altersarmut – ein echtes Problem oder bloße Panikmache

In unserer Jugend versuchen wir, das Leben auszukosten. Wir bereisen fremde Länder, kümmern uns um unsere Bildung und knüpfen Beziehungen mit anderen Menschen. Kaum einer denkt in seinen 20ern an die Altersvorsorge. Immerhin gibt es eine staatliche Rente, in die wir monatlich unsere Beiträge einzahlen. Wenn wir also eines Tages in Rente gehen, ist unser Lebensunterhalt durch unsere lebenslangen Rentenbeitragszahlungen gesichert. Oder doch nicht?
Leider muss ich dich enttäuschen. Unser Rentensystem baut auf einem sogenannten Generationenvertrag auf und wird nach und nach in sich zusammensacken. Du denkst, es sei Panikmache? Dann könnte dieser Beitrag sehr wichtig für dich sein. Er wird zwar wahrscheinlich dein Weltbild zerstören, aber dennoch wirst du auf die unangenehme Wahrheit vorbereitet sein und für deine Zukunft vorsorgen können.
Es ist noch nicht zu spät, der drohenden Altersarmut zu entgehen und doch noch einen entspannten und finanziell abgesicherten Lebensabend zu genießen!

Generation Y oder das mangelnde Bewusstsein für Altersarmut

Laut einer aktuellen Studie fühlen sich 70 % der jungen Leute nicht ausreichend über die Altersvorsorge informiert. Dabei interessieren sich mehr als drei Viertel der 18- bis 32-jährigen für ihre Altersvorsorge. Eine traurige Bilanz, welche durch die von Generali beauftragte Studie aufgedeckt wird. 

Das Schlimmste ist, dass die Generation Y sich mit so vielen aktuellen Problemen beschäftigt – Tierschutz, Umweltschutz, Angleichung der Rechte – diese Liste kann ewig fortgeführt werden. Die einzigen, die wirklich auf der Strecke bleiben, sind oftmals die jungen Aktivisten selbst. Durch den unerschütterlichen Tatendrang, den Drang, etwas zu verändern, vergessen viele ihre eigene Zukunft.

Dabei sind die 20er das beste Alter, um mit einer sinnvoller Anlagestrategie zu starten. Bis zur Rente sind es noch gute 40 Jahre, in denen entsprechende Anlagen aufgebaut und von der Marktentwicklung und dem Zinseszins profitiert werden kann. Es ist das beste Alter, um sein angelegtes Geld für sich arbeiten zu lassen und auf lange Sicht ein kleines (oder großes) Vermögen aufzubauen.

Tipp: Je eher du dich mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigst, desto ertragreicher kann der Vermögensaufbau ausfallen. Du profitierst von einer längeren Anlagezeit und von höheren Renditen, denn Inflationen, Wirtschaftskrisen und Aktienschwankungen sind immer temporär. Du musst nur Geduld und Zeit haben.

Traditionelle Sparprodukte

Zeiten ändern sich – Finanzstrategien auch

„Früher war alles anders, früher war alles besser.“ – wahrscheinlich hat jeder diesen Satz mindestens 100-mal von seinen Eltern und Großeltern gehört. Es ist Ansichtssache und ich wage zu bezweifeln, dass sich wirklich alles zum Schlechten verändert hat, aber auf die klassischen Anlagestrategien trifft es in vielen Fällen (zumindest bezüglich des Zinsniveaus) zu!

Früher waren Sparbriefe das Mittel der Wahl. Einfach erstellt, übersichtlich und mit guten Zinsen – Was will man denn mehr? Heutzutage gehen die Zinsen dieser Anlagen gegen Null. Heute können sie dich nur bedingt vor Altersarmut schützen. In der Regel bekommt man nicht einmal mehr 1 % Zinsen auf sein Erspartes. Und das bei einer jährlichen Inflation von durchschnittlich 2 %. Man muss kein Mathematiker sein, um zu sehen, dass sämtliche Zinsniveaus, die unter der Inflationsrate liegen, die Anlage schrumpfen lassen. Das bedeutet, dein hart verdientes, zurückgelegtes Geld verliert Jahr für Jahr an Wert, anstatt dir Zinsen zu bescheren.

Was für Sparbücher gilt, ist leider auch bei anderen klassischen Anlagemodellen der Fall:

  • Festgeldkonten
  • Tagesgeldkonten
  • Unternehmensanleihen
  • Staatsanleihen
  • Sparbriefe
  • Lebensversicherungen

All das, was deinen Großeltern gute Zinsen eingebracht hatte, ist für dich heutzutage wertlos. Schlimmer sogar – es kann kontraproduktiv für deinen Vermögensaufbau sein. Auch wenn Festgeldkonten oder Anleihen meist etwas mehr Zinsen bieten können als Sparbücher, reicht das für eine solide Vermögensbildung längst nicht aus.

Info: Aktuell wird ein Sparkassenbuch, also ein Sparbuch der Sparkasse, mit 0,01 % p. a. verzinst. Das bedeutet, du verlierst Jahr für Jahr durchschnittlich 1,99 % deines Ersparten.

Ein Tagesgeldkonto wird oftmals überhaupt nicht verzinst. Auch ein Vergleich verschiedener Anbieter für Festgeldkonten fällt sehr ernüchternd aus. Die meisten Banken bieten jährliche Zinsen von etwa 1 % an. Lediglich eine Bank stach heraus und sicherte Anlegern ganze 1,5 % (!) Zinsen zu. In diesem Fall würdest du also (nur) 0,5 % deiner Anlagen verlieren. Das ist zwar besser, als das Geld unter der Matratze zu horten, aber dennoch nicht die Lösung für ein erfolgreiches Investment.

Vermögensaufbau zur Vermeidung von Altersarmut

Fazit zur erfolgreichen Bildung einer Altersabsicherung

Du siehst, klassische Anlageprodukte haben ausgedient und stellen zumindest aktuell keine Möglichkeit zur Vermögensbildung dar. Um dein Geld zu vermehren und dich möglichst gut gegen Altersarmut abzusichern, musst du dich aktuellen Anlageprodukten widmen und hier sieht der Zinssatz schon ganz anders aus.

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